Besucherbergwerk Freiberg

Freiberg ist eine Stadt die durch den Silbererzbergbau entstanden ist. Hier kann heute noch ganz einmalig auf der Welt live erleben wie ein Bergbaurevier entstanden und beendet wurde.

Reiche Zeche
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Im Schacht Reiche Zeche kann man als Besucher den Freiberger Gangerzbergbau bis ins 14. Jahrhundert zurück erforschen. Es hat ein weiträumiges Grubenfeld mit einer Länge von insgesamt 14 Kilometern und eine Tiefe von 230 m. Man kann zwischen 2 und 6 stündigen Touren wählen, bei einer durchschnittlichen Temperatur von 10 Grad. Hier kann man alte Schächte und Abbauten, Tropfsteine, von Hand geschlägelte Auffahrungen und Erzgänge entdecken. Es gibt unterschiedliche Befahrungen in denen man die Zeche erkunden kann. Man kann den historischen Bergbau des 16. Jahrhunderts entdecken. Man hat jedoch auch die Möglichkeit den Bergbau des 19. und 20. Jahrhunderts zu erleben mit einigen aufgeschlossenen Mineral- und Erzgängen. Desweiteren gibt es noch thematische Führungen und Erlebnisführungen durch die Zeche.

Die Schachtanlage Alte Elisabeth der Himmelfahrt Fundgrube ist ein einmaliges Denkmal des Bergbaus im Erzgebirge. Es gibt zwei Fördertürme und ein Fahrtentrum, in dem die Bergleute ein- und ausgefahren sind. Man kann in einer Führung von einer Stunde die Schachtförderanlage, die Balancierdampfmaschine von 1848, eine Bergschmiede und ein Gebläsehaus besichtigen. Auch eine Betstube mit Orgel, eine Zimmermannswerkstatt und eine Scheidebank sind zu erleben.

Auf der Reichen Zeche kann man auch übertage eine Mineralienausstellung mit Mineralstufen aus dem Freiberger Revier besuchen. Auch die Entwicklung und Produktpalette des früheren Hütten- und Bergbaukombinats Freiberg kann man sich hier ansehen.